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Rappin

 

Das südlich des Großen Jasmunder Boddens und des Tetztitzer Sees gelegene Rappin wurde 1305 als Repin erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde Rappin mit neun Ortsteilen liegt etwa 15 Kilometer nordwestlich von Bergen auf der Insel.

Der Ort war bis 1326 Teil des Fürstentums Rügen und danach des Herzogtums Pommern. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 wurde Rügen und somit auch das Gebiet von Rappin ein Teil von Schwedisch-Pommern. 1815 kam Rappin als Teil von Neuvorpommern zur preußischen Provinz Pommern. Seit 1818 gehörte  der Ort zum Kreis bzw. Landkreis Rügen. Der ab 1990 wieder so bezeichnete Landkreis Rügen ging 2011 im Landkreis Vorpommern-Rügen auf. Das historische Gutshaus Kartzitz ist ein besonders sehenswertes Ausflugsziel, welches mit einem sieben Hektar großen Park und mehreren Barockgebäuden die Besucher von Rügen begeistert. Kartzitz war ein Stammsitz des rügenschen Uradelsgeschlechts von Usedom. Belegt ist der Besitz seit 1249. Karl Bogislaw von Usedom ließ Mitte des 18. Jahrhunderts auf den alten Grundmauern ein neues Herrenhaus errichten. Neben dem Gutshaus gehört auch die Kirche St. Andreas zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten des Ortes. Sie wurde  um 1300 erbaut und ist typisch für die nordische Backsteinarchitektur. Nach einer aufwändigen Restaurierung der Kirche in den späten 90er Jahren erstrahlt auch das alte gotländische Kalksteintaufbecken in neuem Glanz.

Der Große Jasmunder Bodden gehört zu den schönsten Naherholungsgebieten auf der Insel. Vor allem Angler, aber auch Kanuten und Wanderer wissen die Landschaft der Naturregion Ostrügen zu schätzen. Die kleinen, charmanten Häfen am Bodden wie Ralswiek gelten als hervorragende Ausgangsorte für eine Segeltour durch das Brackwasser. Im Sommer gehört Rappin übrigens zu den beliebtesten Ausflugszielen, da zwischen Juni und September die Störtebeker-Festspiele präsentiert werden, ein Theaterevent für die ganze Familie.

 

                                                                                                                         aktualisiert 6.3.2016

 

RappinRappin Zeltplatz am Jasmunder Bodden 1969
Zeltplatz am Jasmunder Bodden

Verlag-Herausgeber
VEB Bild und Heimat Reichenbach i.V.

Nummerierung     A 1-B-278-69  IV-14-45  1-6688

gelaufen  1970

Sammlung  Günther Hunger, Oschatz

 

 

 

Rappin ZeltplatzRappin Zeltplatz 1984

Verlag-Herausgeber

Bild und Heimat Reichenbach (Vogtl.)

Nummerierung
A 1/B 17/84  IV-14-483  06 01 12 760

gelaufen 1985

Sammlung Günther Hunger, Oschatz