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Postkarte von Pablo Picasso für 166.000 Euro versteigert

23.06.2015

Postkarte von Pablo Picasso für 166.000 Euro versteigert

 

Für 166.000 Euro ist am 20. Juni 2015 eine Postkarte von Pablo Picasso (1881-1973)  vom Auktionshaus Gärtner in Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg) versteigert worden. Das Ausgangsgebot für die nahezu 100 Jahre alte Ansichtskarte hatte bei 100.000 Euro gelegen. Nach einem spannenden Bieterduell auf Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch hat  ein Sammler aus Übersee für 166.000 Euro den Zuschlag erhalten, teilte das Auktionshaus Gärtner mit. Zuzüglich der Provision muss der Telefonbieter mehr als 200.000 Euro zahlen.

Es ist damit die wahrscheinlich teuerste Postkarte der Welt.

Die nachweislich von Pablo Picasso bemalte Ansichtskarte hatte der Künstler am 5. September 1918 an seinen Freund, den Dichter Guillaume Apollinaire, in Paris geschickt. Sie zeigt einen Blick auf die südfranzösische Stadt Pau. Anstelle eines Textes versah Picasso sie mit einer Zeichnung. Eine Expertise bestätigt die Echtheit.  Leider hat die Karte ihren Adressaten nie erreicht und trägt den Aufdruck "Rebut".

Auf welchem Weg die Postkarte des berühmten Malers Picasso zu ihrem ehemaligen Besitzer, einer französischen Unternehmerpersönlichkeit gelangte, wollte das Auktionshaus nicht mitteilen.

Das Auktionshaus Gärtner in Bietigheim-Bissingen ist nach eigenen Angaben das größte auf Briefmarken und Münzen spezialisierte Auktionshaus in Mitteleuropa und das zweitgrößte weltweit. Es hat fast 140.000 Interessenten aus 140 Ländern gelistet.

 

 

 

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